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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
44
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Klaglibell gegen seine eignen Narrheiten. Sie führte ihn eineTreppe im freudigen, heute mit lauter erleuchteten Stock-werken durchbrochncn Pfarrhause hinauf an ihres lieben Soh-nes Brust und vor die Augen der drei verwandten Sohneaus Einem Vaterland, vor die Drillinge. . . .

O ihr vier Menschen Eines Herzens, drückt meines ver-lassenen Viktors seines an eurem warm und macht den Gu-ten froh, nur auf einen Abend. ... Ich bin's wahrlich sel-ber, seit dem Pascha - AnSgange aus dem FlachscnsingischcnAegypten: ich will daher das 28ste Kapitel so lang machen,wie das Baddorf selber ist. Meinem Werke wird dadurchGewicht ertheilt bei wahren Kunstrichtern aber auch beiPostmeistern, die von mir, wenn ich's in die Verlaghand-lung absende, fürs Wägen etwas Erhebliches ziehen. . . Sollaber ein Autor so schäbigt seyn, und seine Empfindungen,bloö weil sie ein Pvstsekretär mehr nach seiner eignen ab-wiegt, als nach der Posttaxe, des Porto'S wegen abkürzcn?Und muntert mich nicht die Chur-, die Fürsten- und dieStädte-Bank in Regenspurg zum Gegentheil auf, zu ver-längerten Empfindungen, indem besagte Bänke mir durcheinen Rcichsabschied zwei Drittel Postgeld für Drucksachenerlassen, um die Gelehrsamkeit, hoffen sie, in Gang zu brin-gen und die Empfindsamkeit?

Der edle Evangelist war zwar auch mit droben erund Joachime hatten die Hofdame höflich zu den Eltern be-gleitet aber hier auf dem Lande, wo weniger moralischesUnkraut steht als in Städten (so wie weniger botanischesin Feldern als in Gärten) und wo man Freuden ohneIiinitrsg <!,- clep>lnisir8 genießet, hier wo in Viktor die Liebedes Vaterlandes die Sehnsucht nach scder andern stillte,