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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
43
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Lüne marschiren und ganz verarmt vom blaffen Engel, dendein auSgestohlucö Herz nicht vergessen kann, den zweitenAbschied nehmen, wie du der Sonne nachstcigest und sie,wenn du ihren Untergang aus einem Thale gesehen, noch einmal auf einem Berge sinken sichest."...

Fünf halbe Sabbatherwege vom Dorfe erblickte er denHofkaplan von einem Katechumenen (svwol des Schneider-Handwerks als des Christenthums) gejagt. Vergeblich suchteer und der junge Schneider den vvrausgehetzten Seelenhirtenzu erlaufen. Der Hirt stand nicht eher fest, als bis derJunge in sein Haus hinein war. Ein Hundertundzwan-zigpfünder (das ist mein physisches Gewicht) bekömmt nichtmehr ästhetisches, wenn er die unbedeutende Ursache des un-bedeutenden Rennens so lange bei sich behält und nichteher sagt, als jetzo, daß der Kaplan durchaus niemand hin-ter sich gehen hören konnte, weil er besorgte, der Menschcrschmeiß' ihn von hinten. Nun wollte der Lehrburschc Lndie Fußtapfen seines geistlichen Meisters treten und ihm Nach-kommen je ärger der Meister ins Freie setzte, um jenenzurückzulassen, desto weiter sprang der Schüler vor, jhn zuertappen das war der ganze Bettel; aber so jagen Men-schen Menschen.

Viktor lief mit aufgeslognen Armen an Hangende, dieder Eigner in der Angst nicht erheben konnte. Aber imPfarrhause legten sich zwei wärmere um seine» ausgcfrornenBusen, die seiner Landsmännin; und die Pfarrerin trübteseine und ihre Auferstch-Frcude nicht mit einer einzigen Klageüber seine bisherige Entfernung er crwiederte diese freund-schaftliche Feinheit, die dem andern unnütze Entschuldigungenerließ, mit doppelter Wärme und mit einem dickbändigen