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an ihre Ohren verrathen wellte. Die Gespräche betrafenden Ball — die Gegenwart und Krankheit ihrer Hofdame Klo-tilde — die Stellvertreter,'!! der letzten, Joachime, über derenAnstellung sich Viktor herzlich kalt ausdrückte; er konnte csbei Agnola niemals über Hof-Neuigkeiten Hinaustreiben: sieschien alles Abstrakte und Metaphysische zu Haffen oder zuunkenncn; und vollends von Empfindungen mit ihr zureden — was er sonst bei jeder am liebsten that, undwozu ihm auch deö Gemahls seine Anlaß und Stoff genuggegeben hätten — kam ihm nicht viel besser vor, als sie garzu haben.
Als er seine kalte Antwort über die Erhebung Joachi-mens gegeben hatte — eine Kälte, die mit seiner heutigenschwärmerischen gefühlvollen Wärme für die Fürstin einenschmeichelhaften Abstich machte — so wollt' er in die halbeTakt-Pause daraus, welche Agnola mit Denken ausfüllte, dieAufhebung des Vorhangs verlegen. Er stemmte die Handauf, hielt den Athem auf, zog den Vorhang auf — aber derh. Sebastian war dahinter, den ich schon oben besagt, undder ganz gewiß von Titian, und nicht von van Dyk war,weil er unserem Viktor so ähnlich sah*), daß cö ihm selberglaublich wurde, der Pater habe ihn nach seiner Wachsstatuein St. Lüne dazu kopirt. Der Heilige kam ihm noch schlim-mer vor als der Evangelist — nicht weil er dachte, das Por-trät sei sein Namenvetter, sondern weil ihm einsiel, warumdie Weiber in Italien zuweilen Heiligenbilder verhängen.Die Ursache kann bekanntlich einen Holzschnitt zu den zehn
Denn der Sebastian van Dyks soll diesem Maler selberähnlich seyn.
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