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„Landsmann heute das halbe Gewölbe ausgekauft." — Eh'Viktor auf seinem Gesicht die ernsthaften Mienen in Reih'und Glied gesiellct hatte, mit welchen er ihm die Bitte umVerschweigung seines kaufmännischen Vikariats thun wollen,ich meine die Buden-Verwaltung, so erfrcuete ihn der sprin-gende Bcichtsohn mit der Nachricht, daß die Fürstin nachseinen und ihren Landsleuten, nach seinen Affocies gefragt,und daß er ihr gar nicht verborgen, daß einer einmal dasletzte ohne das erste gewesen — nämlich ihr Hofmedikus sel-ber. — „Donner!" sagte der . . .
Der arme Narr von Kaufmann meint' es gut, und eswar weiter nichts anzustellcn, als die Untersuchung, ob nichtAgnolas Fragen Zufall gewesen — ob sie die Uhr noch habe,oder je aufgemacht, ob kein Wind die Liebcrklärung als ei-nen verschwistertcn Wind sortgctrieben.-
Bedenklich blieb's, daß gerade der Pater und der Kauf-mann, gerade die bösen Augen und die guten Nachrichten inEinen Tag zusammensielcn; in diesen 30sten März, in denOsterabend. Da dieser Besuch für meinen Helden sehr merk-würdig ist: so bitt' ich jeden, sich recht bequem zu setzen, unddie vom Buchbindergolde verpichtcn Blätter dieser Erzählungvorher aufzuspalten und acht zu geben wie ein Spion. —Als Viktor im Schlöffe war: stieß ihm der Pater auf,welcher sagte, er gehe auch mit. Es war ein Glück; dennohne diesen Wegweiser hätt' er schwerlich den Pfad durch einLabyrinth von Zimmern in das veränderte Krankcnkabinetgefunden. Und mit ihm ging wie ein Kibitz die Sorge durchalle Gemächer, er werde auf dem Gesichte der Fürstin einKlaglibell gegen das eingcsperrte UilUn lloux erblicken; abernicht einmal ein Anfangbuchstabe oder das rubrum eines Ur-