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Theil 1 (1851)
Entstehung
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Achter Gesang.

84 .

Er denkt nicht dran, wie oft die Bilder trogen,

Wenn Furcht, Verlangen in dem Träumer gährt;

Zn mächtig fühlt er sich zu i h r gezogen,

Die er gefährdet glaubt, vielleicht entehrt.

Nasch wie ein Blitz ist er dem Bett entflogen,

Hat schon mit Blech und Ringen sich bewehrtSo viel er braucht, macht Brigliadoren fertigUnd ist der Knappendienstc nicht gewärtig.

85 .

Und nun ans jedem Pfad nmherznstreichen,

Oh»' Ungebühr für seinen hohen Stand,

Verschmäht er heut das weiß- und rothc Zeichen,

Als Farbe des Quartiers mit Rühm bekannt.

Schwarz ist sein Schmuck; vielleicht auch sollt' er gleichenDem bitter» Schmerz, den sein Gemüth empfand.

Er hatt' ihn jenem Amostant gcnommc»,

Der durch sei» Schwerdt vor Jahren nmgekommen.

8 ».

Um Mitternacht enteilt er, still, Verschlossen,

Und giebt dem Oheim keinen Gruß zuvor,

Kein Lebewohl dem treuen Wehrgenossen,

Dem Brandimart, den er znm Freund erkor.

Allein als Sol, vom Goldgelock umflossen,

Aus Tithons reicher Wohnung trat hervorUnd rings umher die feuchten Schatten theilte,

Vernahm der Kaiser, daß sein Neff' enteilte.