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Theil 1 (1851)
Entstehung
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166
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Siebenter Gesang.

3.

Sie war in prächt'ger Waffentracht erschienen,Mit Edelsteinen aller Art besetzt;

Hier zeigten sich Smaragden, dort Rubinen,

Jetzt Chrysolithen, Hyacinthen jetzt.

Zum Reiten mußt' ein großer Wolf ihr dienen,Auf den, an Pferdes Statt, sie sich gesetzt.

Auf einem Wolfe hielt sie an der Straße,

Reich war sein Sattel über alle Maaße.

4 .

So groß ist keiner in Apuliens Raume,

Denn dicker, höher ist er als ein Stier.

Die Lefzen schäumen ihm von keinem Zaume,

Auch weiß ich nicht, womit sie lenkt das Thier.Das Oberkleid von diesem LasterschaumcIst mit dem Sand von gleicher Farbe schier;Sonst völlig so gemacht, wie man bei HofeEs am Prälaten sieht und am Bischöfe.

5 .

Ein giftgeschwollner Lurch, statt andrer Flitter,Ist auf dem Schild und Hclmstutz angebracht.

Die Frauen zeigen sie alsbald dem Ritter:

Schon hat sie diesseits sich gestellt zur Schlacht,Verlegt de» Weg und höhnt ihn frech und bitter,Wie sie vordem mit Ander» es gemacht.

Sie ruft ihm z», daß er nicht fürbaß reite;

Er faßt den Speer und fordert sic zum Streite.