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Theil 1 (1851)
Entstehung
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163
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Sechster Gesang.

78.

Bald kommen wir dahin, wo in zwei StückeDas Feld sich theilt durch eine» Grabenspalt.Dort wehrt Eriphyla, ein Weib voll Tücke,

Das Plündrung übt und Arglist und Gewalt,Jedwedem, der hinüber will, die Brücke;

Und eine Niesinn ist sie von Gestalt,

Hat lange Zähne, gift'gen Biß und TatzenMit Nägeln, die wie Bärcnklaueu kratzen.

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Und nicht genug, am Wege hier zu raufen,Der, wäre sie nicht, Jedem frei gehört:

Sie kommt auch oft in unfern Park gelaufen,

Wo sie bald dies, bald jenes »ns zerstört.

Und wisset, Herr, daß von dem Mörderhaufen,Der wider euch am Thore sich empört,

All' ihr Gefolge sind, Viel' ihre Kinder,

Frech wie sie selbst, ungastlich, wild nicht minder.

80 .

Rüd'ger versetzt: Nicht Eine, hundert SchlachtenFür euch zu wagen, geh' ich gern in's Feld.

Wozu ihr mich für tüchtig mögt erachten,

Dazu gebraucht mich, wie es euch gefällt.

Nicht um nach Ländern oder Geld zu trachten,

Zieh' ich mit Wehr und Waffe» durch die Welt;Nein, blos um Andern guten Dienst zu leisten,

Und schönen Frauen, so wie ihr, am meisten»

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