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Theil 1 (1851)
Entstehung
Seite
136
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90 .

Doch mitteir in dem Wort, eh er geendet,Entfliehen Stimm' nnd Leben seiner Brust.

Der König, der die Tochter sieht entwendetDem bösen Tod' »nd Rufe schnöder Lnst,

Ist so von Frend' entzückt nnd schier geblendet,Als wäre, »ach des Königthums Verlust,

Die Krone jetzt ihm wieder zugefallen;

Drum ehrt »nd preist er den Rinald vor Allen»

91.

Und als er, nach Enthelmnng, ihn erkannte(Denn oftmals sah der König ihn zuvor), ,

Hob er zu Gott, der solchen Helfer sandte,

Wie dieser war, voll Dank die Hand' empor.

Der andre Ritter nun, der Unbekannte,

Der in Ginevrenö Noth ihr Hülfe schworUnd ihr zmn Schutz gerüstet kam zum Streite,Sah alles a» und hielt sich still bei Seite.

9S.

Der König bat, er möge jetzt sich nennen,

Znm mindsten doch den Helm vom Haupte zieh»,Daß mau ihm möge solchen Lohn erkennen,

Wie seiner Absicht Werth zu fordern schien.Nach langem Bitten gab er sich zu kennen,Inden: er sich enthelmt'; nnd nun erschienWas ich im folgenden Gesang berichte,

Wenn's euch gefällt, zu hören die Geschichte.