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Theil 1 (1851)
Entstehung
Seite
54
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L4

Zweiter Gesang.

75.

Sie läßt den Ast von Pinabeln umschlingen,Am abgehau'nen End' und faßt ihn an,

Eilt mit den Füßen sich hinab zn schwingenUnd hängt sich ganz mit beide» Armen d'ran.Mit Lächeln fragt der Graf, ob sie im SpringenBewandert sey? los läßt er plötzlich dannUnd ruft: O hätt' ich Alle deines NamensBeisammen hier, zur Tilgung eures Saamens !

76.

Doch nicht so ganz nach Pinabels GefallenErgab sich jetzt der jungen Unschuld Loos.

Der Ast erreicht' im jähen Niederfallen,

Stark wie er war, zuerst der Höhle SchoosUnd wandt', obwohl er brach im Gegenprallen,Sie stützend, von ihr ab den Todesstoß.

Die Jungfrau lag betäubt, doch nicht gar lange,Wie ich bericht' im folgenden Gesänge.