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Theil 1 (1851)
Entstehung
Seite
27
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Erster Gesang.

78 .

Zwei Quellen sind's, die dies entstehen ließen,Die beid', obwohl verschieden von Gehalt,.Einander nah in den Ardennen fließen.

Die Eine macht von Lieb' ein Herz durchwallt;Doch Allen, die der andern Flut genießen,Verkehrt in Eis die erste Glut sich bald.

Dort trank Rinald, und schmilzt in Liebesleiden ;Die Schöne hier, und muß ihn hassend meiden.

79 .

Dies Wasser nun, das heißer Liebe FrohnenDurch sein geheimes Gift in Haß gewandt,Verdunkelt gleich den heitern Blick der Schönen,Sobald von fern sie den Ninald erkannt.

Mit trübem Angesicht, mit bangen TönenFleht und beschwört sie nun den Saeripant,

Daß er nicht wart' hier ans des Kriegers Nähe,Vielmehr mit ihr auf und von dannen gehe.

80 .

M So ist, versetzt der Fürst mit kühnem Trachten,»So ist denn eu'r Vertrau» zu mir so klein,

MDaß ihr mich mögt zu schlecht und unnütz achten,MUm wider Diesen Schutz euch zu verleih»?

WHabt ihr vergessen schon Albracea's Schlachten?»Vergessen jener Nacht, da ich allein^Mum Schild euch dient', ohn' alle Waff' und Wehre,/'Vor Agrican und seinem ganzen Heere?