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Theil 1 (1851)
Entstehung
Seite
23
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Erster Gesang.

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Er seufzt und ächzt, doch rührt nicht dies GewimmerH Von Armbruch her, von Beinverrenkung Nicht,

H Vielmehr von bloßer Schaam; auch war er nimmer,

Z Vor oder nach, so roth im Angesicht,

H Zumal weil seine Herriun (was noch schlimmer)

Ihn selbst befreit vom schweren Roßgewicht.

Auch war' er ganz und gar verstummt, ich wette,sWenn sie zur Red' ihm nicht verhelfen hätte.

67.

Ei, sprach sie, Herr, laßt dies euch nicht verdrießen;Euch hat zu Fall das Roß allein gebracht,

Dem Ruh und Futter friedlich zu genießenViel besser war, als eine neue Schlacht.

Auch kann daraus kein Ruhm dem Feind entsprießen,Der als besiegt sich selber kund gemacht;

So muß ich's hier, nach meiner Einsicht, fassen,

Da er zuerst das Kampfgefild verlassen.

68 .

So sucht sie mild ihm Tröstung zu bereiten,Da, siehe! kommt ein Bot' heran gejagtAuf einem Klepper, Tasch' und Horn zur Seiten,(', Von Kummer, scheint's, und Müdigkeit geplagt,Der Sacripanten rasch im NäherreitenNach einem Mann mit weißem Schilde fragt,

- Auf dessen Haupt auch weiße Federn wehen,

Ob er ihn hier im Walde nicht gesehen?