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Theil 1 (1851)
Entstehung
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Und Wohl mit Recht! Was einst im höchsten GlanzeAthen »nd Rom, Florenz, Ferrara sahn,

Das sah man hier; mit Staunen sah das ganzeGermancnland, was Du allein gethan.

Die deutsche Muse, mit bescheidnen! Kranze,

Kaum noch gekannt auf ihrer stillen Bahn,

D u hast zuerst sie an des Thrones Stufen,

Die Schüchterne, mit Huld heran gerufen.

Da reihten sich, vereint durch schöne Bande,

Die Helden des Gesangs um Deinen Thron;

Und von der Ilm klangreichcm FelsenstrandeDurch Deutschland, durch Europa drang ihr Ton.Schon Manche schwanden weg vom Erdenlandc,

Doch ihrer Lieder Hall ist nicht entstehn;

Und Einer lebt, und wie vor fünfzig JahrenEntzückt sein Lied noch heut nnzähl'ge Schaarcn.

Doch Du, gewohnt der höchsten Musenfeier,Verschmähest auch die leichtern Töne nicht.

Der Flöte Scherz gefällt nach ernster LeierUnd heitres Spiel nach streng geübter Pflicht.

O möge, wenn, von Herrschcrsorgen freier,

Des Abends Rast Dein Wirken unterbricht,Ein Blick der Huld auf Ariosten fallenUnd den, der es gewagt ihm nachzulallen.