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bung: aus einmal lispelte sie: „dort schauet etwas über das„Dach des Beinhauses herunter und richtet sich aus." DerAbendwind trug blos eine Wolke höher, und sie ruhte inGestalt einer Bahre auf dem Dach, und eine Hand strecktesich aus ihr heraus, und ein zunächst an der Wolke blinken-der Stern schien gleichsam auf die in die Nebelbahre gelegteGestalt über der Stelle des Herzens als eine schmückendeweiße Blüte gesteckt.
„ES ist nichts, sagte Firmian, wie eine Wolke. Wir„wollen aufs Haus loSgehen: so wird sie sich verstecken."So hatt' er den schönsten Vorwand, ihr das blühende Mi-niatur-Eden auf dem Grabe einzuhändigen. Sie war kaumzwanzig Schritte hinaufwärtö geschleppet, so wurde die Bahrevom Hause verbauet. „Was blüht denn da?" sagte derNath. „Ei! (rief Firmian) — wahrhaftig, weiß und rothc„Rosen und Vergißmeinnicht, Frau!" Sie blickte zitternd,zweifelnd, forschend auf diese mit einem Strauße bestreueteRuhebank des Herzens, auf den Altar, unter dem das Opferliegt. „Es ist schon gut, Firmian, sagte sie, ich kann nichts„dafür, aber du hättest es nicht thun sollen — willst du mich„denn immerfort quälen?" Sie sing an zu weinen und drücktedie strömenden Augen auf Stiefels Arm. —
Denn sie, die in nichts so fein war, als im Argwohn,hatte geglaubt, es sei der seidne Strauß aus ihrer Kommode,und der Mann wisse um die Schenkung von Rosa, und habemit der Pflanzung der Blumen auf das Grab einer Kind-betterin entweder ihre Kinderlosigkeit oder sonst sie selberzum Gespött. Er mußte eben so verwirrt als verwirrendwerden bei den gegenseitigen Jrrthümcrn; er mußte fremdebestreiten und eigne ablegen; denn nun vernahm er erst von