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Grund das Blumenroth und Blumenblau erhöhe. Endlichsah er ein Feld, das im Winter und Sommer und in dergrößten Kälte zu Beeten aufgerissen wird — den Gottesacker,der nebst seiner Kirche außerhalb des Orts von einem Hü-gel wie ein Weinberg herabhing. Er schlich oben durch einHinterthor hinein, und sah einen frisch aufgeworfnen Gränz-hügcl des beschlossenen Lebens; er war gleichsam vor dieTriumphpforte gewälzt, durch die eine Mutter mit ihremneugebornen Kinde aus dem Arm in die hellere Welt gegan-gen war. Auf diese Bahre aus Erde steckt' er die Blumenwie einen Todtenkranz und ging nach Hause.
Man halt' ihn kaum in der glücklichen Gesellschaft ver-misset, die in ihrem mit fremden Bestandtheilen gefülltenElemente wie betäubte Fische schwamm, gleichsam gelähmtvom Gifte der Lust; Stiefel blieb vernünftig und sprach mitder Frau. Es ist der Welt schon aus dem ersten Theile be-kannt — und den Leuten im Hause sonst — daß Firmiangern aus seiner Gesellschaft weglief, um sich mit größererLust wieder in sie zu werfen, und daß er sein Vergnügenunterbrach, um es zu schmecken, wie Montaigne sich aus demSchlafe wecken ließ, um ihn zu empfinden; er sagte alsobloS, er sei nur draußen gewesen.
Endlich verliefen die lautesten Wellen, und es bliebnichts in der Ebbe zurück als drei Perlenmuscheln, unseredrei Freunde. Firmian blickte die glänzenden Augen Lenet-tens mit zärtlichen an, denn er liebte sie darum mehr, weiler ihr — eine Freude aufhob. Stiefel wurde von einer soreinen und tugendhaften Liebe ausgewärmt, daß er sie ohnegroben logischen Verstoß für wahre Mitfreude erklärenkonnte, besonders da seine Liebe für die Frau der Liebe für