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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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heit abgeladen ist, thut dem Menschen das Aufrechtstehenund daS freie Athmen am sanftesten. Diese Tage währtenbei unserem Firmian bis zum Sonntag. Er mauerte einenganzen Kubikfuß von der Teufelömauer in seiner Auswahlaus deS Teufels Papieren aus er rezensirte er pro-zessirte er wachte listig über den Hausfrieden, den dieEinlösung der Pfänder hätte stören können. Das will ichzuerst erzählen, und dann erst das Plato's Gastmahl amSonntag. Er handelte nämlich schon am Königtage eineDutzend-Uhr für 21 fl. an sich, um sein Geld nicht nach undnach auszugeben; er wollte überhaupt einen Hoffnungankerin die Uhrtasche auswerfen. Als nun die Frau darauf an-trug, die Skil-icliöro, die Heringschüssel und andere Pfänderauszulösen, und da das nicht mit Küssen, sondern mit sei-nem halben Kapitale geschehen mußte: so sagt' er:ich binzwar nicht dafür in Kurzem trägt sie die alte Sabelwieder fort aber wenn du willt, so thu' eS immer, ichstelle dir's frei." Hätt' er sie bekriegt, er hätte gemußt;so aber, da er ihr das meiste Geld in ihren Beutelhulftergoß und da sie die wachsende Ebbe täglich anzeichneteund da sie sich alle Tage an die Auslösung machen konnte:so machte sie sich eben nicht daran. Die Weiber schiebengern auf und die Männer fahren gern zu; bei jenen gewinntman durch Geduld, bei diesen, z. B. bei Ministern, durch Un-geduld- Ich erinnere hier alle deutsche Ehemänner, die etwasnicht auslöscn wollen, noch einmal daran, daß ich's ihnenklar gesagt habe, wie sie mit ihren schönen Widerbellerinnenumzuspringen haben.

Jeden Morgen sagte sie:ei wahrlich, wir sollten docheinmal nach unfern Tellern schicken." Und er antiphonirte: