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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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der dreifachen Krone der vorigen Kaiser*) und der fetzigenPäbste war denn der Vogel warf ihm die Krone zu, derVenner den Hut, und die Frau wollt' ihm auch etwas auf-fetzen der Frisör ging wohlgemuthet mit der neuenMärtererkrone aus Filz, die er schon unter dem ganzenSchwenkschießen dem Venner beneidet hatte, in den Schieß-graben hinaus, um wieder herein zu ziehen mit feinem Ne-benkaiser unter seinen Reichskindern und Hintersassen.

Der Perückenmacher nahm seinen, einem Mitkönige an-ständigem Hut vor dem königlichen Bruder, Siebenkäs, abund erzählt' ihm einiges. Der Heimlicher v. Blaise lächeltewie Domizian heute freundlicher als jemals, wobei dem Vo-gelkaiser nicht wohl ward; denn Freundlichkeit und Lächelnmacht das Herz, wie Spiritus ullri das Wasser, kälter, wennes kalt, und wärmer, wenn eS warm war von einer sol-chen Freundlichkeit war nichts zu erwarten als ihr Wider-spiel, wie in der alten Jurisprudenz**) die größere Fröm-migkeit einer Frau blos bedeutete, daß sie mit dem Teufeleinen Bund gemacht. Aus den Marterwerkzeugen Christi

*) Bekanntlich wurde dem römischen Kaiser eine goldnc Kronein Rom aufgesetzt, eine silberne in Aachen, eine eiserne inPavia. Ein König hat einen Kopf, der alle Kronen zutragen vermag, Kronen von allen Ländern, von allen Me-tallen, sogar von Quecksilber.

**) Zanger und Heil vcrmuthen aus dem häufigem Seuf-zen beim Namen Jesu, aus dem frühen Kommen in dieKirche, aus dem späten Gehen nichts Gutes; etwas istan der Sache und ein solches Wesen nicht ganz vom Teu-fel rein.