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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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und der Aasseite, schob ein wenig die Spicgcltafel auf undab und hing ihn wieder hin einen alten Feuerbock, des-gleichen einen Kammertopf, die dreispännig da waren, näm-lich als Drillinge, diese berührte er gar nicht, sondern schobsolche bloS mit dem Fuß weiter unter ihre Bedachungvon einer porzellanen Butterbüchse in Gestalt einer Kuh(nach damaligem plastischen Witze) hob er flüchtig den Rückenab und sah bloö hinein, stellte sie aber leer und voll Staubauf das Gesimse als Zier länger wog er mit beidenHänden einen Gewürzmörscr und stellte ihn wieder in denWandschrank zurück er sah immer gefährlicher und mun-terer aus er zerrete mit den zwei Armen ein Gefach ausder Kleidcrkommode hervor, schob Tellertücher und einen ita-liänischcn Blumenstrauß zurück und wollte ein Trauerklcidvon grillirtem Kattun ein wenig überblättern. .... Aberhier flog Lenette auf, fiel ihm in den blätternden Arm undsagte:warum nicht gar! So weit soll's, will's Gott, nichtmit mir kommen!"

Er drückte kalt das Gefach hinein, sperrte den Wand-schrank wieder auf und hob den Gewürzmörser bedachtsamauf den Tisch heraus und sagte:meinetwegen! es kann alsoder Mörser forttanzcn!" Dadurch, daß er diese Schand-und Türkenglocke mit der ganzen Hand, wie mit einemDämpfer umgriff, konnte er den Stößel oder Klöppel rechtgut ohne Sang und Klang aus der Höhlung ziehen. Erwußte längst, daß sie eher das Kleid ihrer Seele als dasgrillirte Ueberkleid jenes Kleides verpfände; aber er wollteabsichtlich, wie der römische Hof, um die ganze Hand anhal-ten, um leichter den Finger zu bekommen, nämlich den Mör-ser auch hofft' er durch bloßes Repctiren seiner Behaup-