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Aber ihr Guten, wozu dienet euch der Friedenetat beieuerem halben Solde, in dem kühlen, leeren Waisenhaus derErde, in dem ihr darbet, bei den dunkeln labyrinthischeu Jrr-klüften eueres Schicksals, worin der Ariadnens Faden selberzur Schlinge und zum Garne wird? — Wie lange wird sichder Armenadvokat mit dem Pfand-Schilling des Zinns undmit dem Ertrage der zwei Rezensionen, die er nächstens ma-chen wird, Hinfristen können? — Allein wir sind alle wieder Adam in den Epopcen und halten unsere erste Nacht fürden jüngsten Tag und den Untergang der Sonne für dender Welt. Wir betrauern alle unsere Freunde so, als gab'es keine bessere Zukunft dort, und betrauern uns so, alsgab' es keine bessere hier. — Denn alle unsere Leidenschaf-ten sind geborne Gottesläugncr und Ungläubige.
Sechstes Kapitel.
Ehe-Keifen — Ertrablättchcn über das Reden der Weiber —Pfandstücke — der Mörser und die Nappeemühle — der ge-lehrte Kuß — über den Trost der Menschen — Fortsetzungdes sechsten Kapitels.
Dieses Kapitel fängt sich gleich mit Geldnoth an; derjämmerliche, zerlechzte Danaiden - Eimer, womit das guteEhepaar seine wenigen Groschen oder Goldkörner aus demPaktolus aufzog, war immer in zwei Tagen wieder ausge-tropft, wenigstens in dreien. Daömal indessen konnten die