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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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Meinetwegen also!" (erwiderte er mit bittersüßer sa-tirischer Freude über den Fang des schillernden Taubenhalsesin der Schnait, die er so lange vorgebeeret hatte.)DerKaiser Antonin schickte zwar sein achtes Silbergeschirr indie Münze und mir wär's noch weniger zu verargen; abermeinetwegen! Es soll kein Loth verlaust werden, sondernalles nur versetzt. Du bringst mich zum Glück darauf;denn am AndrcaStage kann ich, ich mag nun den Schwanzoder den Reichsapfel herunterschießen oder gar König wer-den, alle's mit Spaß auölösen, ich meine mit dem baarenGewinnste, besonders die 8olacliöro und Lmiciöre. Ich lassedir Recht: haben wir denn nicht die alte Sabel im Haus,die alles hin und wieder trägt, das Geld und dieWaare?"

Nun ließ sie es geschehen. Das Andreasschießen warihr Nothschuß und Fortunatuöwünschhütlein, die hölzernenFlügel des Vogels waren an ihre Hoffnung als ein wäch-sernes Flugwerk geschnallct und das Pulver und Blei warwie bei Fürsten ihre Blumcn-Sämerei künftiger Freudenblu-men. Du Arme in manchem Sinne! Aber eben Arme hoffenunglaublich mehr als Reiche! Daher greifen auch die Lotto'swie andere Epidemien und die Pest mehr arme Teufel anals reiche. Sicbenkäs, der nicht nur auf den Verlust derMöbeln, sondern auch des Geldes verschmähend heruntcrsah,war im Stillen des geheimen Vorsatzes, den Bettel beimZinngießer wie eine Reichspfandschast ewig sitzen zulassen, gesetzt auch, er würde König, und bei demselbenbloS, wenn er einmal unter dessen Werkstatt vorbei ginge,die Verpfändung in einen Verkauf zu verwandeln.

Nach einigen Hellen, stillen Tagen legte der Pelzsticfelwieder eine Abendvisite ab. Unter den Drangsalen ihrer