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„für ihren vornehmen Mann Pliniuö sinlloi-, mit den Kauf-Leuten zu reden, sogar ein Leuchter ward und den Lampen-„docht gehalten. So aber ist die Sache nichts, weil ich nicht„wie ein glücklicher Armkrüppel mit dem Fuße unter dem„Tische schreiben kann, oder wie ein Hellseher ganz im Fin-„stcrn. Was ich jetzo vom ganzen Leuchter habe, ist, daß„er eine alte Epiktetölampe ist, bei der ich den Stoiker mache.„Wie eine Sonne hatte das Licht oft zwölf Zoll Verfinste-rung und ich wünschte vergeblich, Herzchen, eine unsichtbare„Finsterniß, wie man sie oft am Himmel hat. Die ver-buchten Licht-Schlacken Hecken eben jene dunkeln Begriffe„und Nachtgedanken aus, >die ein Autor bringt. O Gott,„hättest du hingegen gehörig geschnäuzt!" —
„Du spaßest gewiß, versetzte sie; meine Stiche sind viel„feiner als deine Striche, und ich sah doch recht hübsch."
„So will ich dir denn psychologisch und seelenlehrerisch„beibringen, fuhr er fort, daß cS bei einem Schriftsteller„und Denker gar nicht daraus ankommt, ob er mehr oder„weniger sehen kann, aber die Lichtscheere und Lichtschnuppe,„die ihm immer im Kopfe steckt, stülpt sich gleichsam zwischen„seine geistigen Beine wie einem Pferde der Klöppel und„hindert den Gang. — Schon nachdem du kaum ordentlich„geputzt hast, und ich im Lichte lebe, lauer' ich auf die Mi-nute des neuen Scheerens. Dieses Lauern nun kann in„nichts bestehen, da es unsichtbar und unhörbar ist, als in„einem Gedanken, jeder Gedanke aber macht, daß man statt„seiner keinen andern hat — — und so gehen denn die sämmt-„lichen bessern Gedanken eines Schreibers vor die Hunde. —„Und doch sprech' ich noch immer nur vom leichtesten Nebel„— denn ich brauchte ja nur an ein Licht-Schnäuzen so
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