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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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die Parität festsctzen, daß er seine Lichter unten, sie ihreoben anstcckte. Jetzo aber bei der Simultankerze, die schonoben dick war, ließ er sich das Interim des fälschen Leuch-tens gefallen.

Allein der Teufel, der sich vor dergleichen segnete undkreuzigte, wußte so zu karten, daß dem Advokaten nochan diesem Tage die rührende Anekdote zum Lesen in dieHände fiel, wie dem füngern Plinius die Gattin die Lampevorgehalten, damit er bei dem Schreiben sähe. Jetzt unterdem freudigen Verfassen der Auswahl aus des gedachtenTeufels Papieren verfiel nun der Advokat daraus, daß esherrlich wäre und ihm die Unterbrechungen ersparte, wennLenette statt seiner fedeömal das Licht schnäuzte.Ei sehrgern," antwortete sie. Die ersten fünfzehn bis zwanzigMinuten ging und schien alles recht gut.

Darnach hob er einmal daö Kinn seitwärts gegen dasLicht wie einen Zeigfinger empor, um an das Putzen zu er-innern. Wieder einmal berührte er zu gleichem Zweckeblos still die Lichtputze mit der Federspitze; später rückte erein Bischen den Leuchter, und sagte sanft: daö Licht! Nunnahm die Sache mehr eine Wendung ins Ernste, indem erauf dem Papiere dem Eindunkeln schärfer aufzupassen ansing,so aber sich durch dieselbe Lichtscheere, von welcher er inLenettenS Hand sich so viel Licht für seine Arbeit verspro-chen, gerade in seinem Gange aufgehalten fand, wie einHerkules durch Krebsscheeren im Kampfe mit der Hydra.Das elende dünne Gedankenpaar, die Lichtputze mit derLichtschnuppe, tanzte keck Hand in Hand auf allen Buchstabenseiner schärfsten Satiren auf und ab und ließ sich sehen vorihm.Lenette, sagt' er bald wieder, amputire doch zu