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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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Wenige Leser werden hinzufügen: was sonst? Da-her hätt' ich bei diesen wenigen längst den Advokaten überden für Lencttcn unfaßbaren mündlichen Styl entschuldigensollen.

Er selber rechtfertigte sich nämlich hinreichend damit, daßdie Frau ihn stets von weitem verstanden, auch wenn erdie gelehrtesten Kunstwörter und ausgesuchtesten Anspielungengewählt, um sich recht zu üben und zu hören; die Weiber,wiederholte er, verstehen alles von weiten und fernen undverschieden daher eine Zeit, die besser anzuwcndcn ist, mitkeinen langen Einholungen von Urtheln über die ihnen un-verständlichen Wörter. Jndeß ist dieser Umstand doch etwasverdrießlicher für dasWörterbuch zu Jean Pauls Levanavon Reinhold" und halb für mich.Thorheiten!" hatteLenette versetzt. Firmian bat sie blos, das Zinn in dieStube mitzubringen, er wolle drinnen vernünftig aus derSache sprechen. Er hätte eben so gut vor einer mit Heuausgepolsterten Menschenhaut seine Gründe ausgeführt. Vor-züglich rückte sie ihm vor, er habe durch den Einsatz in dieSchützenkaffe seine ausgeleeret. Dadurch brachte sie ihn sel-ber auf die beste Replik:Ein Engel, sagt' er, hat mir dasEinsetzen gcrathen; am Andreaötage kann ich alles wiederverdienen und verzinnen, was ich heute versilbere. Dirzu gefallen, will ich nicht blos die Schüssel und die Teller,sondern auch das übrige Zinngeräth, das ich als Schützen-glied herunterschieße, behalten und zum Zinnschrank schla-fen. Ich gestehe dir, anfangs wollt' ich die Gewinnst? ver-handeln."

Was war zu machen? In der Dämmerung wurdendie verwiesenen Eßgeschirre in den Korb der alten Sabel