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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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vor Schönheiten nur meiner Schwachheit und Deiner Ähn-lichkeit. Hab' ich recht gehört, so ist die Dame eine armeNichte des alten Oheims mit der zerbrochnen Glasperücke,der sie auf seine Kosten studiren läßt für die Ehe irgendeines vornehmen Kuhschnapplers von Stand. Es kann seyn,daß der Frachtzettel sie als Bräutigams-Gut bald zu Euchschickt. ... So weit meine ältesten Neuigkeiten! Die neuestekann erst kommen, nämlich Du selber zu mir nach Baireuth,wenn ich und der Frühling mit einander (denn übermorgenreis' ich ihm nach Italien weit entgegen) wiederkehren undwir, ich und der Lenz, gemeinschaftlich die Welt auf eineArt ausschmücken, daß Du gewiß in Baireuth selig seynwirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben. Undso leb' etwas wohl!

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Alle schwören darauf, daß der Kuhschnappler von Stande,für welchen die Nichte des Heimlichers studirt, niemand istals der Venner Rosa, welcher das noch übrige Stümpfchenvon seinem herabgebrannten Herzen, das für das Ansteckcnder Herzen der ganzen weiblichen Welt, wie das Gemein-licht eines Wirthes für das Anstecken der Köpfe einer taback-rauchenden, bisher gebrannt, zu einer Brautfackel verbrau-chen und sie damit nach seinem Hause leuchten will.

Da im Briefe drei Himmel inliegend waren, für jedenSeligen einer für die Frau das Kompliment für denPelzstiefel die Programmen für den Advokaten derBrief selber: so würd' es mich nicht gewundert haben, wenndas beschenkte Kleeblatt und Terzett vor Freuden getanzthätte. Der berauschte Rath denn das fröhliche Blut