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— und der hellere Himmel und die neugewaschenen Fenstersetzten der Länge des Tages eine halbe Stunde zu — undder Glocken- oder Stimmhammer des Abendgeläutes stimmtedie melodischen Wünsche sanft hinauf, bis ste — Träume wur-den.— Um 10 Uhr wachten sie auf nnd gingen zu Bette.....
Ich habe selber eine Freude an diesem kleinen gestirntenNachtstück, das mein Kops so glimmend und verschoben gab,wie die vergoldete Halbkugel meiner Uhr thut, wenn ich siegegen die Abendsonne halte. — Auf den Abend will der ge-sagte ermattete Mensch in Ruhe seyn; für den Abend einesTages, für den Abend eines Jahrs (für den Herbst) undfür den Abend seines Lebens trägt er seine mühseligen Ern-ten ein und da hofft er so viel! — Hast du aber nie deinBild auf abgeernteten Auen gesehen, die Herbstblume oderZeitlose, welche ihr Blühen auf den Nachsommer verschiebtund die ohne Frucht der Winter überschneiet und die keineerzeugt als im — Frühling darauf? —
Aber wie schlägt die brausende schwellende Fluth desKirchweih-Morgens an die Bettpfosten unsers Helden! Ertritt in die weiße leuchtende Stube, die seine diebisch auf-stehende Lenette vor Mitternacht unter seinem ersten Schlafegewaschen und zu einem Arabien versandet oder überpuderthatte; auf diese Weise hatte sie ihren und er seinen Willengehabt. An einem Kirmeßmorgen rath' ich jedem, das Fen-ster aufzumachen und den Kopf hinauszulegen wie Sieben-käS, um den flüchtigen Bauten und Micthen der kleinenhölzernen Börsen auf dem Markte zuzusehen und dem Fallender ersten Tropfen des ganzen Wolkenbruchs von Leuten.Nur bemerke der Leser, daß es nicht auf meinen Rath ge-schah, daß mein Held im Uebermuthe des Reichthums —