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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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es scheint, nicht entdecken will, aus welchen Höhen sich dieQuellen sammeln, die ihm unten in den Thälern springenlieber gutmüthig und gläubig an, daß er ost über seineSchattenreißerei zu sagen pflegte:fallen doch schon vomBeschneiden sür den Buchbinder, den Briefsteller, den Ad-vokaten Brodschnitte mit den weißen Papierschnitzcln ab; mitschwarzen aber, es sei von Schattenrissen oder von weißenTrauerbriefcn mit schwarzen Rändern, falle noch mehr ab,und verstehe man vollends die freie Kunst, seinen Neben-christen vermittelst mehrer Glieder schwarz abzubilden, z. B.vermittelst der Zunge, was er ein wenig könne, so läutedie Fortuna diese wahre babylonische Hure sich an derEßglocke und dem Wandelglöckchen eines solchen Manneshalb lahm."

Noch unter dem Händeauflegen deS Diakonus kamLcib-geber herunter und trat hart an den rothsammtnen Altar-schemel und hielt, als cs aus war, nach einer halbjährigenTrennung und bei einer solchen Verbindung folgende etwaslange Anrede:Guten Morgen, Siebenkäs!" Mehrsagten sie einander nach Jahren nie; und so wird ihm beider Auferstehung der Todten Siebenkäs auch gerade so re-partiren, wie heute:Guten Morgen, Leibgeber!" Daszwölfstündige Auslachcn aber, das oft Freunde einanderleicht in der Ferne drohen, wurde dem mit allem Humorvercinbarlichcn Zartgefühl durch die Rührung unmöglich,womit man seinen Freund in den Vorhof eines neuen laby-rinthischen Gebäudes unseres unterirdischen Daseyns tretensieht.

Ich bekomme jetzo vor meinen Schreibtisch die langeHochzeittafel gestellt, bei welcher zu bedauern ist, daß kein