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behalf er sich 10 Jahre außer Landes und ein im Neichs-marktslcckcn, ohne nur einen Kreuzer Zinsen seiner Erbschaft-Masse seinem Vormund abzusordern. Da er nun seine eitern-und geldlose Braut auf einmal als Steigerin in ein ausge-zimmerteS Silberbergwerk fahren lassen wollte — dafür hielter seine zwölshundert Gulden mit rückständigen Zinsen —so siößte er ihr gern im Vorbeigehen in Augspurg den Glau-ben ein, er habe blos das liebe Brod, und das wenige, waser erschwitze, gehe von der Hand in den Mund und Magen,nur arbeit' er wie einer und frage wenig nach einem großenund kleinen Rathe. „Ich will verdammt seyn, hatt' er längst„gesagt, wenn ich eine heirathc, die weiß, waS ich rentire;„die Weiber halten ohnehin einen Ehemann für den lebendigen„Teufel, dem sie ihre Seele — oft ihr Kind — verschreiben,„damit der Böse ihnen Heckthaler und Eßwaaren zutrage."—
Auf den längsten Sommer- und Montag folgte einelängste Winternacht, was blos astronomisch unmöglich ist.Am frischen Morgen fuhr der Schulrath Stiefel vor, undhob aus der Kutschenarche (feine Lebensart ziert einen ge-lehrten Mann doppelt) einen Haubenkopf statt der Brautaus dem Wagen und befahl, das übrige Eingebrachte der-selben, das in einem weißverblechten Reisekosten bestand, ab-zuladen, indeß er mit dem Kopfe unter dem Arme zum Ad-vokaten hinauflief: „Ihre werthe Verlobte, sagt' er, muß„gleich Nachkommen; sie putzt sich draußen im Vorwerk für„das heilige Werk an, und bat mich, vorauszufahren, damit„Sie nicht ungeduldig würden. Eine wahre Frau nach Sa-„lomons Sinn, zu der ich höchlich gratulire!"
-„Der Herr Advokat Sicbenkäs, meine Schönste?
— zu dem kann ich Sie führen, er sitzt bei mir selber, meine