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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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nach dem kleinen Baurisse die schönsten Hauben im GroßenauS, wenn sie einige Tage vorher bestellt waren.

Alles was Siebenkäö unter dem Warten that, wareneinige Eidschwüre, daß der Teufel das Suchen und seineGroßmutter das Warten auögesonnen. Endlich erhielt ernoch früh genug statt der Braut einen Nachtboten mit einemSchreiben deö Schulraths:er und die Verlobte könnten un-möglich vor Dienstags eintrcffen, sie arbeite noch an ihremBrautkleide, und er noch in den Bibliotheken der Ersesuitenund des geheimen Rath Zopf und der Gebrüder Veith undan einigen Stadtthoren." Letzte bewahren bekanntlich unsnoch römische Alterthümer. Jndeß Siebenkäsens Schmet-terlingrüffel fand in seder blauen Distelblüte des Schicksalsoffne Honiggefäße genug; er konnte doch am leeren Montagdie letzte Armfeile und den Glättzahn an seine Stube legen,mit Schreibfedern den Streusand und den Staubpuder vomTische fegen, das papicrne Gerüste hinter dem Spiegel auS-reuten, das Dintensaß von Porzellan mit unsäglicher Müheweißer wischen und die Butterbüchse und die Kaffeetäßchenauf dem Throngerüste eines Schrankes mehr weiter hervorin Reih und Glied stellen und die Messingnägel am ledernenGroßvaterstuhl blitzgelb scheuern. Er unternahm die neueTempelreinigung seiner Stube nur aus Langweile; denn einGelehrter hält blos Ordnung der Bücher und Papiere füreine; zweitens behauptete der Armenadvokat:Ordnungliebeist, geschickt erklärt, nichts als die schöne Fertigkeit desMenschen, ein Ding noch 20 Jahre lang immer an denalten Ort zu setzen, der Ort selber kann sitzen, wo erwill." Er hatte nicht nur eine schöne Stube, sondern aucheinen langen rvthen Eßtisch zur Miethe, den er an einen