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stieg zur Würde eines Siegelbewahrers von einem ganzenrittcrschaftlichen Siegelkabinette, das auf den adligen Schuld-scheinen zerstreuet aufgepappt saß. — Er nahm zwar wie be-rühmte Schriftsteller kein bürgerliches Amt an, sondern schrieblieber, aber die gemeine Stadtmiliz von Scheerau, der dasHerz am rechten Orte sitzt, nämlich am sichersten, und diesich kühn durchziehenden Truppen zeigt als ein aufmerksamesBeobacht-Corpö, nöthigte ihn, ihr Hauptmann zu werden,ob er gleich mit der Stelle ihres Tuchlieferers sich behelfenwollte. — Er ist ehrlich genug, besonders gegen Kaufleute,und weit entfernt, wie Luther das geistliche Recht zu ver-brennen, äschert er im bürgerlichen kaum wenige Titel ausdem siebenten Gebote ein, ja er brennt sie nur an wiedie Wiener Zensur halb verbotne Bücher; und das thut ernur gegen Fuhr-, Schuld- und Edelleutc. Vor einem sol-chen Manne kann ich ohne Gewissensbisse einigen wohlriechen-den Weihrauch machen und in dem aufziehendcn Zanber-dampf seine holländische Gestalt, wie die eines SchröpferischenGespenstes, vergrößert erscheinen lassen.
Nun wollt' ich unter seinem Bilde einige Züge vomgroßen Kauf-Publikum einschwärzen; denn er ist ein trag-bares im Kleinen — er achtet, wie das große, nur Brod-studien und Bierstudien, keine Reden als Tischreden, keinegelehrtern Zeitungen als politische — er weiß, der Magnetist blos erschaffen, um seine hinangeworfnen Ladenschlüsse! zutragen, der Aschenzicher, um seine Tabackasche zu sammeln,seine Tochter Paulline, um beide zu ersetzen, wiewol siestärkere Dinge und stärker zieht als beide — er kennt nichtshöheres in der Welt als Brod und verabscheuet den Stadt-Maler, der damit die Pastell-Kleckse wegschcuert — er und