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Fichtau, daß er ihn sogleich zu Robert nach Priglitz bringe, dann ver-zehrte er einige Bisten von seinem Mittagsesten, ohne daß sie ibm son-derlich schmecken wollten. Da Alles dieses geschehen, ging er zu Eras-mus, der mit den Seinigen am Gartentische noch beim Mittagsmahlesaß, um seine Rechnung zu berichtigen und Abschied zu nebmen. —Erasmus brachte bald aus einem Täfelchen die Rechnung, strich daserlegte Geld ein, und versprach, daß jede Kiste mit dem Boten-Simonpünktlich und am rechten Orte cintreffen solle, Heinrich reichte dem Va-ter und der Mutter die Hand; zu Anna sagte er bloß die Worte: „bebtrecht wohl, Jungfrau! " — sie sagte auch kein einziges Wort als: „Lebtrecht wohl! " — dann wendete er sich um, und ging fort,
„Es ist im Grunde doch ein recht kerngutherziger Mensch," sagteVater Erasmus, und alle drei aßen sie fast traurig an ihrem Mittags-mahle weiter.
Am andern Tage kam durch einen Holzknecht die Nachricht vonPriglitz, daß Heinrich und Robert abgereiset wären, man weiß nichtwohin. Die Sache bestätigte sich auch, indem noch desselben TagesThrine sammt ihrem Kinde zu ihrem Vater, dem Schmiede in die Fichtauauf Besuch kam, und über eine Woche blieb. Auch sie wußte nichtsüber das Ziel der Reise, Endlich fuhr sie wieder nach Hause,
Ein Tag um den andern verging, ohne daß die Männer zurückkehr-ten, eine Woche nach der andern verging. Als aber endlich Robert alleinznrückkam, so kam mit ihm zugleich eine Nachricht mit, die wie ein Lauf-feuer von Land zu Land lief, von einem Berge der Fichtau zum andern,und die in Anna's verborgenem Herzen einen ganzen Sturm von Freudeund einen fürchterlichen Schreck cmporjagte.
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Der rolhe 8tem.
Während nicht nur in der Fichtau, sondern im ganzen Lande nochein außerordentliches Geschrei über das Wunder war, so sich begeben;