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Person im Dorfe, deren Wort vor allen Geltung Hallen müsse imJenseits.
Die Wolken wurden dichter, aller blitzten nur und regneten nicht.
Wie Vater Niklas zwischen die Zäune llog, begegnete er seinemSohne, und siche, dieser ging mit traurigem Angesichte einher, mit weittraurigerem, als jeder Andere im Dorfe.
„Guten Abend, Felix," sagte der Vater zu ihm, „gibst Du den» dieHoffnung ganz ans?"
„Welche Hoffnung, Vater?"
„Gibt cs denn eine andere, als die Ernte?"
„Ja, Vater, es gibt eine andere; — die der Ernte wird in Erfül-lung gehen, die andere nicht. Ich will es Euch sagen, ich selber balleetwas für Euch und das Dorf geil,an. Ich Halle zu den Obrigkeiten derfernen Hauptstadt geschrieben, und ihnen den Stand der Dinge gemel-det; ich habe Freunde dort und manche Hallen mich lieb gehabt, — siewerde» Euch helfen, daß ihr keinen Hauch von Noth empfinde» sollet,und auch ich werde so viel helfen, als in meiner Kraft ist. Aber tröstetEuch und tröstet das Dorf: alle Hilfe von Menschen, werdet Ihr nichtbrauchen; ich Halle den Himmel und seine Zeichen auf meinen Wande-rungen kennen gelernt, und er zeigt, daß cs morgen regnen werde. —Gott macht ja immer Alles, Alles gut, und cs wird auch dort gut sei»,wo er Schmerz und Entsagung sendet."
„Möge Dein Wort in Erfüllung gehen, Sohn, daß wir zusammenglückliche Festtage feiern."
„Amen," sagte der Sohn, „ich begleite Euch zur Mutter; wir wol-len glückliche Festtage feiern."
Pfingstsamstags-Morgen war angebrochen und der ganze Himmelhing voll Wolken; aber noch war kein Tropfen gefallen. Sv ist derMensch. Gestern gab jeder die Hoffnung der Ernte auf, und heuteglaubte jeder, mit einigen Tropfe» wäre ihr geholfen. Die Weiber undMägde standen auf dem Dorsplatze und hatten Fässer und Geschirr her-gebracht, um, wenn es regne, und der Dorfbach sich fülle, doch auchHeuer wie sonst, ihre Festtagsreinigungcn vornehmen zu könne» undfeierliche Pfingsten zu halten. Aber cs wurde Nachmittag, und noch kein