4*4
p p' die an dem Instrumente abgeiesenen Poldistanzen , und 5die Declination des Gestirns , so ist.
a = A M Sin M mAber mCn = t y — t undMCN = i3'>
also beyder halbe Differenz(t' — t) —
M m
und
AM — Cos S also
a = — Cos $ Cos V 1 * * * 5 (C — t) ... (I)
Ferner ist die beobacbtele Poldislanz in der obern CulminationMB = p == 90 — S + bund in der untern ,
BN — p' = 90 •— 6 — b also
Ist so a und b gefunden, so wird inan , während der FunktC (Fig. 17.) der Axe unbeweglich bleibt, das andere Ende A derAxe um den Bogen a , also um die Einie a A C verändern, wo-durch die Ebene ABC in den Meridian gebracht wird , und dannwird man den Winkel BAC um b, oder die Axe AC in ihrerLage gegen AB um AC. Sin b verändern, um sie mit derWclb-axe parallel zu machen.
1. Diese zwey vorzüglichsten Correctionen kann man auch auffolgende Art linden.
Um erstens die Axen A C in die Ebene des M eridians zu brin-gen, richtet man das Bohr auf ein östliches weil vom Meridian ent-ferntes Gestirn, z. B. sechs Stunden vor seiner Cuhnination. inderselben Zeit nach der Culmination bewegt man das Bohr wiederzu dem Gestirn aut die Westseite, ohne an der Axe oder an derDeclination des Bobres etwas zu ändern. Ist der Stern in dieserLage des Bolirs nicht genau wieder in dem Faden , so bewegt man
die ganze Ebene ABC um die Linie B C um die Hälfte des Fehlers.Diese Correetion ist, w~ic man siebt, grölstenlheils unabhängigvon der Belraction und selbst, wenn man grofse Stundenwinkelgenommen bat, von einer unrichtigen Neigung der Axe AC.
Um zweytens dieser Axe die wahre Neigung zu geben,richte man wieder das Bohr auf einen östlichen Stern etwa (1Stunden vor seiner Culmination. Wenn dann der Stern in denMeridian kömmt, so bewege man das Bohr wieder zu ihm, ohnein der Declination desselben etwas zu ändern: erscheint hier
der Stern über dem Faden, d. h. ist er in der That unter dem