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1 (1821)
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dieselben Blendungen braucht, die man bey der Bestimmung desCollimalionsl'ehlers gebraucht hat, so hat ein Fehler in denParallelisnms keine nachtheiligen Folgen auf die Beobachtungenselbst.

II. Zur Beobachtung der Höhe irdischer und himmlischerGegenstände, braucht man natürliche oder künstliche Horizonte,Zu den ersten gehören Wasser in einer Schale, überwel-ches man Oehl giel'scn kann , damit nicht jeder leise Windhauches wellenförmig bewegt, oder Tinte, Buchdruckerschwärze,und am besten «Quecksilber. Alle diese Gegenstände werden ge-wöhnlich mit einem Glasdache bedeckt, sie vor dem Winde zusichern. Statt dem Glase wird man i ortlieilhaflcr d e unter dcmNa*inen Miroir d'ane oder Frauenglas bekannte Glimmergattung wäh-len , da diese von der Natur schon in vollkommene parallele Blät-ter gespalten wird. Auf dem Meere endlich bedient man sich zudiesem Zwecke des Horizonts der See. Küns 11 i c h e Hori-zonte bestehen aus Spiegeln, die mit Hille von Libellen hori-zontal gestellt werden,

I1T. Während der Beobachtung hält man den Sextanten beyseiner Handhabe in der rechten Hand, so dafs das unmittelbargesehene Object links, das rellectirte aber rechts vom Beobach-ter steht. Wollte oder müfste man das unmittelbar geseheneObject rechts lassen, so wird der Sextant umgehehrt, oderseine eingellicilte Fläche gegen die Erde gehalten, ln der Ord-nung nimmt man immer das schwächer beleuchtete Object zudem unmittelbar gesehenen, also bey Sonne und Mond denletzten, bey Mond und Sternen die letzten, u. f.

Um den Winkel zwischen zwey Gegenständen zu messen ,sehe man auf den einen derselben unmittelbar durch das Bohr,bringe die Ebene des Sextanten in- die Ebene beyder Objecteund bewege die Aihidade, bis das Bild des zweyten Objectesdas erste beynahe deckt. Hann schliefst man die Aihidade, undbringt durch die feine Micrometerschraube die völlig scharfeDeckung hervor.

Um die Höhe eines Gegenstandes zu messen, sehe man aufdas Bild desselben im Horizont unmittelbar durch das Bohr,bringe die Ebene des Sextanten m eine vertikale Lage, undbewege die Aihidade, bis das rellectirte Bild desselben GegenStandes jenes erste beynahe deckt. Die völlig scharfe Deckungerhält man wie zuvor durch die Micrometerschraube. Bey derSonne wird mau auch hier die Berührung der Ränder der De-ckung der Bilder vorziehen. Steht bey der Berührung der Rän-der das bewegliche oder durch Reflexion der Spiegel geseheneBild üb e r dem andern , so erhält man die doppelte Höhe desojje rn Randes der Sonne. Zu dem Winkel, welchen die Aihi-dade anzeigt, schlägt man den ColliBiationslehler ; ka'birt das