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1 (1821)
Entstehung
Seite
270
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ZEHNTES KAPITEL;

Terrestrische M e s s u n g c n

T

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ir wenden uns nun zu den Beobachtungen , die man auf der

Oberiläche unserer Erde selbst vorzunehinen hat, um die Ent-fernungen einzelner Orte derselben und ihre gegenseitige Lagesowohl, als auch die Gröfse und Gestalt dieser Erde selbst zubestimmen.

Das einfachste Mittel, die Distanz zweyer Orte auf derOberfläche der Erde zu linden, ist die unmittelbare Messung miteinem bekannten Längemnafsc z. B. der Toisp. Allein wenn dieseDistans grofs ist, so wird jpne Methode beschwerlich und oftgänzlich unausführbar. Wollte man z. B. die Länge des Bogensdes Meridians Ax (Eig 20) zwischen den zwey mehrere Meilenentfernten Orten A. E bestimmen , so kann man in dem ersten OrteA die Bichtung des Meridians desselben durch astronomischeBeobachtungen bestimmen , und wenn man den letzten Ort E ausA nicht, aber wohl andere näher liegende Orte B, C sehen kann,in dem Breyecke A B C die drey Winkel messen , deren Summenur wenig gröfser als 180° seyn wird. Hat man aber die Distanzvon zweyen dieser Orte, z. B. die Distanz AB unmittelbar mitder Toise gemessen , so kann man mit tels dieser gegebenen Dingedie beyden andern Seiten AG, BC durch Rechnung finden. Daman ferner die Winkel x A B , xAC, dasheifstdie Azimute von I*undC für den Horizont von A kennt, so kann man auch die LinienBa , Ca und das Stück des Meridians Aa nebst dem Winkel AaBfinden. Sieht man ferner aus BuudC einen dritten Ort D , so kamtman die Winkel CBD , li CI) und BDC. messen, woraus man dieLinien BD , CD und den Theil ab des Meridians erhält. Mifslntanferner noch die Winkel DBE, DDK, BED, so erhält man dieLinien B E , D E und B c , cE und b c. Fällt man endlich von E aufden Meridian eine senkrechte Linie Ex^Ec Sin E c x und berech-inet cx=Ec Cos E c x , so ist die Summe

Aa-f-ab-f-kc 4 -cx = A