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uers neue Methode beobachtete Azimute zu reduziren. Mün-chen 1810 und Berl. Jalirb 1818. p. ie 3 . Uebcr den vorteil-haftesten Ort. des gewühlten Gestirns zur Bestimmung des Azi-muts s. m. Zeitschritt f. Astronomie III. B. Seile 8e u. f.
Ist das Azimut eines Objects genau bekannt, so ist auch da-durch die Dichtung der Mittagslinie für den Beobachtungsortgegeben Alan kann diese Richtung auch unmittelbar durch einenTheodoliten linden, -wenn man vor und nach der Culminationder Sonne oder eines Sterns gleiche Höhen desselben beobach-tet, wo die Alittc zwischen Leyden Beobachtungen, oder dieAlitte des von dem Fernrohr auf dem ITorizontalkreis durchlau-fenen Bogens diese Richtung der Mittagslinie gibt. Rcy der Sonnemufs auf die Aenderung der Declination Rücksicht, genommenwerden. Das sicherste und bequemste Mittel zu diesem Zweckegibt das Mittagsrohr unmittelbar. Aber auch mit blol’sen Sextantenkann man die Richtung der Mittagslinie auf viele Alcilen sehr ge-nau durch eine Methode bestimmen, welche Zach im III. Bandeder raonat. Corresp. bekannt, gemacht hat. Da dieses Verfahrenfür die Ausübung sehr nützlich ist, so wollen wir es hier kurzanzcigen.
In einer willkührlichcn Entfernung vom Bcobachtungsortstelle man in der nur beynabe bekannten Richtung des .Meridianseinige Signale auf. und beobachte an jedem derselben vor undnach Aliltag einige corrcspondirende Distanzen der Sonne vonden Signalen. Die Alitle je zweyer ^usammengehörcndenUhrzeitengibt den unverbesserten Alillag, welcher wegen der Aenderungder Declination der Sonne, wie die correspondirenden Sonnen-höhen, verbessert werden mufs. Ist sp die Folhöhe , ö die De-clination , t die halbe Zwischenzeit, und dü die Aenderung derDeclination in der Zeit t , endlich h die Höhe des Signals, soist die Verbesserung des Mittags (Cap, Vll. (j. 3.)
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An demselben Tage beobachte man auch corrcspondirendeHöhen der Sonne, woraus man den verbesserten wahrenAlillag erhält. Es ist klar, dals der Alittag des Signals nur dannmit diesem wahren Alittagc der correspondirenden Höhen über-einstimmen wird , wenn das Signal im Meridian steht, und dalsjener Aliltag des Signals früher fallen wird, wenn das Signalöstlich vom Meridian liegt und umgekehrt. Aus diesen Unterschie-den der Älitlage und den bekannten Entfernungen der Signaleunter einander wird man dann leicht den Funkt bestimmen, 1»welchem diese Signale aufgcstcllt werden sollen, damit sic in derEbene des Meridians stehen. So fand Zach den 7. April 1801in Seeberg