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1 (1821)
Entstehung
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124
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J 24 *

einfache Höhen sonst vorzugsweise gebraucht wird, sich nichtmehr zu Höhen-Beobachtungen eignet, so kann man dafür dieDistanz der Sonne von irgend einem seiner Lage nach bekann-ten terrestrischen Gegenstand beobachten , und daraus ebenfallsdie Zeit bestimmen. M. s. Mon. Corresp. III. Band.

Es sey'4 die Höhe des Aequators, A,Z das Azimut und dieZenithdistanz des terrestrischen Objectes, welche beyde aus denBeobachtungen als bekannt vorausgesetzt werden, so findet manden Stundenwinkel S und die Poldislanz P des terrestrischenObjectes durch folgende Ausdrücke

8111T~ A

x = _Z_ TV

Sin

4 -+- Z

Sin =

Sin+±- Z r A2 Los_ a

Sin S =

Sii

Cos xA Sin Z

Sin P

Hat man nun die Distanz A eines bekannten Gestirns, des-sen Poldistanz p und Stundenwinkel s ist, beobachtet, so findetman s durch die Gleichung

Sin

s S

V

o- A+P p c . A + p-P

Sin-0111-- /T .

2 2 . . . (I)

Sin P Sin p

sS

Ist - nahe an 90°, so wird man besser den bekannten

ähnlichen Ausdruck für

Cos

s S

brauchen. Berl. Jahrb. 1814. p- 9<)- und 1819. p. 129.

Noch ist es nötliig, auf die .Refraction des irdischen Ob-jectes sowohl, als des beobachteten Gestirns Rücksicht zu neh-men. Die erste macht, dals die Gröisen S, P eigentlich nichtgenau constant sind. Allein die irdische Strahlenbrechungist viel zu ungewifs, und ihre Variation, besonders wenn dasObject in einer nicht zu grofsen Entfernung vom Beobachterist, viel zu gering, als dafs man sie nicht in den meistenFällen vernachlässigen könnte. Die Refraction des Gestirnsaber kann auf eine zweyfache Art berücksichtiget werden.Man kann erstens die Correction an der Poldistanz p und