Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
122
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den Unrichtigkeiten in der Kenntnifs ihres Ortes, und den ror-läuiigen zeitraubenden Rechnungen, wieder Mond u. f. unsi-cher sind. So wichtig diese Wahl des Gestirnes ist, eben so wich-tig ist auch die Wahl des Ortes am Himmel, in welchem mandasselbe beobachten soll, und es entsteht daher die Frage,welches der Ort eines gegebenen Gestirns sey , für welchenkleinere Fehler der Beobachtungen den wenigst nachtheiligenEinflufs auf die Zeitbestimmung haben.

Dieser Ort wird offenbar derjenige seyn, in welchem sichdie Höhe des Gestirns am schnellsten ändert. Die Geschwin-digkeit der Höhenänderung eines Gestirns aber ist desto grö-fser, je gröfser der parallactische Winkel ff desselben ist, d.h.je mehr die Richtung der täglichen Bewegung senkrecht auf denHorizont ist. Behält man die oben gebrauchten Bezeichnun-gen bey, so ist

wenn u das Azimut bezeichnet. Diese Gleichung zeigt deutlich,dafs die Höhenänderung am gröbsten ist, wenn or am gröfsten ist.

Es ist ferner

Sin h = Sin <j> Sin S -|- Cos cp Cos 5 Cos sDiese Gleichung gibt

d h Cos h =ds Sin s Cos® Cos 5 . . . (i)Da aber v

so ist auch

dh =»ds Cos 5 Sin tt = ds Cos Op Sin«

Cos TT =

Sin 9 Sin S Sin h

Cos 5 Cos h

also ist

fl li (Sin S Sin h Sin 9)

Cos 3 Cos Hi Sin 7!

Setzt man daher für das Maximum von k die Gröfsed ir o

so ist

. t . (a)

und daraus folgt

Cos s == Tg 6 CotgcpCos m o