Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
65
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J Diesem gemäfs sey t: und t' die Zeit, in -welchem der Licht-est rahl von dem Gestirne in das Objectivglas C, und in das Ocu-larglas A des beweglichen Fernrohres CU , DA. kömmt. Sey> ferner E der Ort des Gestirns zur Zeit T, in welcher der Licht-; strahl von ihm ausging, und e der Ort des Gestirns zur Zeit L%so wie b der Ort des Ocularglases des Rohres bc zur Zeit T.

Daraus folgt:

i. bE ist der 'wahre Ort des Gestirns zur Zeit T.

n. Ae ist der wahre Ort des Gestirns zur Zeit t oder t',

' da die Differenz der Zeiten t't unendlich klein ist.

3. DA oder CB ist der scheinbare Ort des Gestirns zur4 Zeit t, und

4 . C A ist der scheinbare Ort zur Zeit t von der Aberrationder unbeweglichen Gestirne, die wir bisher betrachtet haben,befreyt.

Wenn wir die Bewegung des Lichtes gleichförmig anneh-men , so verhalten sich , da E , C , A in einer geraden Linie lie-gen , die Linien E C und C A, wie die Zeilen, die das Lichtbraucht, diese Linien EC, C A zu durchlaufen, das heilst,es ist

EC': CA = t T : D t.

Nehmen wir eben so die Bewegung der Erde in der Tan-gente Ab ihrer Bahn w ährend der immer sehr kleinen Zeit tT,als gleichförmig und geradlinicht an , so werden auch die Punktec, C, D in einer geraden Linie liegen, und man wird wiederhaben

cC : CD = t T : t' t.Daraus folgt

E C CA

cC CD

Da endlich der von den eben genannten Seiten eingcschlos-scnc Winkel ECc ACD ist. so sind die DreyeckeECc,ACD ähnlich, oder es ist der Winkel cEC gleich dem WinkelCAl), d. h. es ist AD oder BC mit Ecb parallel, oder mit an-dern Worten, der scheinbare Ort (N. 3) zur Zeit t ist gleich-dem wahren Orte ( N. 1 ) zur Zeit T

Daraus entspringt folgende Methode, die Aberration derbeweglichen Gestirne zu bestimmen.

E