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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
317
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Abends vorher den Tcrenz und Plautus zum Präparirenhergegcben nichts ab, durch den ganzenKirchenlamizerWald lateinisch zu sprechen. Es ist aber wenig durch bloßeKollegien für den Humanisten erbeutet, wenn man nicht, wieich, die Materien der Diskurse eigensinnig aushebt und ab-sondert, wie die Grammatiken neuerer Sprachen wirklich thun.Ein Lehrer muß, wenn er das Fruchthorn sachdienlicher Phra-sesbücher bis an die Spitze ausschütten will, heute z. B. bloöüber die Verehrung der Gottheit oder Gottheiten morgenbloö über Kleider übermorgen über Hausthiere in derherrlichen Staats- und Hofsprache der Alten reden und jedenandern, für die heutigen Phrases fremden Gedanken verwei-sen. Nach diesem Normal hatten wir heute als eines dergewöhnlichsten Entrevüen - Kapitel im gemeinen Lebenlateinisch das Fluchen und Schwören vorzuuehmen und ab-zuthnn, womit ich noch das Schimpfen verband. ZIw Fech-ser that schöne Flüche, die wohl zeigten, daß er den PlautuSnicht bestäuben lassen; wieder andere stachen durch Schwüreund mehre durch Schimpfreden hervor, je nachdem die Me-morie glücklich war, oder der Fleiß anhaltend, oder beideeisern.

In Kirchenlamiz trieb uns ein Guß ins Wirthshauö,wo wir das Fluchen fortsetzte». Ich beobachtete mit einigerBelustigung das Erstaunen so pöbelhafter Menschen alsWirthsleute sind, das sie befiel, da ich meinen Schülernan einem solchen Schimpffeste, als die Alten wirklich amBachuöfeste und die Ephesier am 22. Januar begingen undjetzt noch die Neuern an Weinlesen und auf der Themseschwere Schimpfreden und Flüche ans Sachfcnhausen zumVertircn vorlegte, als:der Teufel soll dich zerreißen, das