IV.
Des Rektors Florian Fälbel's und seinerPrimaner Reise nach dem Fichtelberg.
^Hch lese nichts lieber als Bücher von einigen Seiten. Jenealten Folianten-Goldbarren, die man nur auf zwei Sesselnöffnen kann, sollten in mehre Goldkörner zerlegt, ich meine,jedes Blatt sollte in ein Bändchen eingebunden werden: jederkäme dann leicht mit ihnen durch. Jetzt aber muß derGelehrte die Quartanten aus Rathbibliotheken entsetzlichlange behalten, weil er sie nicht heftweise zurücktragen kann.Ja, da der anomalische Fortins aus seinen Reisen nichtsvon Büchern bei sich führte als die besten Stellen, die ervorher heranöschnitt, eh' er die kastrirte Ausgabe verkaufte,so schlag' ich mit Vorbedacht akademischen Senaten ordent-liche Universität-Bibliotheken aus solchen auSgeriffencn Blät-tern vor.
Den Vorzug der Kleinheit, der den größten Werke»fehlet, besitzt nun das Programm des Herrn Rektors, das ichhier der Welt einhändige. ES theilt gut geschriebene Nach-richten von einer Reise mit, die ein Muster seyn kann, wieSchulleute mit den Säuglingen und Fechsern ihrer Seele zu
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