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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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Es gibt weder eine eigennützige Liebe, nocheine Selbstliebe, sondern nur eigennützigeHandlungen.

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1) ^Hch habe meinen ersten Satz erwiesen, wenn ich dar-gethan, daß die Liebe, die ein geiziger Universalerbe gegenseinen Erblasser nach der Publikazion des Testaments empfin-det, eben so rein und uneigennützig sei der Art, nicht demGrade nach als die, die uns sanft das Herz erwärmtfür die großen Wohlthäter der Menschheit im Plutarch undfür den Onkel Toby im Tristram, obgleich jene nicht mehrfind, und dieser niemals war.

Wenn der Universalerbe eben so viel Gold, als die Erb-schaftmassa beträgt, im hohlen Kopse einer Statue fände: soempfänd' er darum nicht einmal so viel Liebe gegen sie, alsein schwärmerischer Artist vielleicht für sie hat. Wenn derErbe dieselbe Summe im Sarge des Erblassers anträfe: sohätt' er wieder keine Liebe für ihn. Ja wenn der Erblasserwahnsinnig wäre und ihn mit dieser Summe beschenkte, sofühlte er dennoch keine angemessene Liebe gegen den Verrück-ten, trotz der Aussicht zu wiederkommenden Geschenken: den»ich rechne eine kleine Regung der Liebe ab, die den Menschen