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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
274
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im Schreiben von einem aufs andere komme, da ich'sdoch im Denken nicht thue.

Aber wie gesagt, es war an meinem Hochzeittag erwar schon ganz vorbei bis auf eine Viertelstunde. Diefinstere Hochzcitnacht war hereingebrochen ich hatte meineRepetiruhr und mein Zopfband schon unter den Spiegelgehangen und das vorletzte Licht ausgethan und beim letztendrei viertel auf zwölf Uhr gelesen und so feurig als wenigean meine liebe Braut, als Thür- und Wandnachbarin meinerSeele, gedacht, als ich im sogenannten Ehekalender, derneuerer Zeiten das Kirchenbuch und den Geburtschein umdrei viertel Jahr antizipiret, nachschauete, um das heutigeDatum zu unterliniren; nun kam ich im Kalender, worinzugleich meine juristischen Fatalien und Termine stehen,zum Glücke mit dahinter, daß ich innerhalb zwei Tagen ap-pelliren müßte, und daß der letzte Viertelhammer der zwölf-ten Stunde den achten gar erschlüge. Ich raffte mich zu-sammen, beschnitt Papier (in Baiern wär'S unnöthig) undlegte stehendes Fußes die Appellazion ein, die einzulegenwar und petschirte sie zusammen.Ich habe nur meldetesch auögcfroren der Braut vom ,I»cIsx n <i» zum sackex guem appellirt, und du kannst dir denken, ob man esappellatischer Seits werde erwartet haben."

Da der Teufel eine eigene Liebhaberei für Zwiespalthat, so sucht er mir gerade, wenn ich durch einen Ehrenbo-gen gehe, den Grimm meiner Freunde zuzuwcnden. Icherinnere mich, daß ich oft vermischten Gesellschaften mit dergrößten Deutlichkeit LavaterS Thierstücke aus seinem phy-siognomischen Schwabcnspiegel repetirte, und ihnen die An-wendung der Vieh- und Jnsektenköpfe aus die menschlichen