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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
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recht in diese Traucrzeichen schicken; aber in deinem Herzen,du gutes, so oft gequältes Geschlecht, trifft sede Traucrglockeleicht ihren Einklang an, und die mit dem dünnen zitterndenResonanzboden einer nachtönenden Brust veredelte Thien-nette gab mir alle Töne mit den Schönheiten eines Echo

wieder.-Endlich standen wir auf dem Gränzhügel,

über den man Thiennettcn nicht lassen durfte, und ich mußtenun von dem Gevatter, mit dem ich alle Morgen so lustigzusammen gesprochen jeder aus seiuem Bette herausund auö dem stillen Kreise bescheidener Hoffnung weichen, umin den gährenden bellenden Hof-Leicle zurück zu treten, woman dem Schicksal ein Lebens-Süßholz abtrotzt und abfor-dert, so armsdick wie das botanische an der Wolga, wenigerum die süßen Balken selber auSzukäucn, als um Andere da-mit todt zu schlagen.

Als ich mir dachte, ich würde zu ihnen sagen: lebetwohl! so traten alle künftige Plagen, alle Leichen und alleWünsche dieses geliebten Gespanns vor mein Herz, und ichdachte daran, daß nichts als einschlummernde Freudcnblumenihren (wie meinen und jeden) Lebenstag abmarken. Unddoch ist'ö schöner, wenn sie ihre Jahre nicht nach der Was-seruhr fallenderThränen, sondern nach derBlumenuhr*)einschlafcnder Blumen ausmessen, deren Kelche, ach! vor unöArmen von Stunde zu Stunde zufallen.

Ich wollte eben jetzt weil ich mich noch daran cr-

*) Linnce legte in Upsal eine Blumcnuhr an, deren Blumendurch ihre verschiedenen Zeiten cinzuschlafen die Stundensagen.