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droben an einem hölzernen Apostel den Namen I-avmerwahr, den der Zürcher eigenhändig als eine Votivtafel amheiligen Torso hatte lassen wollen im Durchmarsch. Firlcinkannte die Hand nicht, aber ich: — denn ich hatte sie öftersin Flachscnfingen nicht nur auf der Wandtapete einer Hof-dame, sondern auch auf seiner Handbibliothek*) und in vielenLandeskirchen angctroffen, die gleichsam der Adreßkalenderund Vokabelnsaal dieses wandernden Namens waren, weilI^vMe-i? in Kanzeln, wie eine Schäferin in Bäume, gernden Namen des Geliebten schreibt. Ich konnte also meinemGevatter wol rathen, aus dem Apostel den Namen sammtdem Hobelspan, worauf er. sitzt, vorsichtig herauözuschneidenund die Handschrift gut zu verwahren.
Beim Eintritte ins Pfarrhaus wollt' ich Hut und Stocknehmen, aber das Dessein, gleichsam die Projekzion und derKontur eines Abendessens in der Akazienlaube war schonvon Thiennetten entworfen. Ich bethcuerte, ich bliebe bisAbends, falls nur die Wöchnerin auch mit zum dekretirtenSouper hinausginge .... und wahrhaftig der Biographbehielt endlich über das Kindbetterin-Marschreglement dieOberhand.
Ich nöthigte darauf den Pfarrer, seine Kräutcrmütze,die er sich zur Roborazion seiner Memorie anösüttcr» lassen,auszusetzen: „wollte Gott, sagt' ich, die Fürsten thäten statt
*) Ein kleines mit Drucklettern gesetztes Manuskript, womiter wenig andere als Fürsten beschenkt. Diese Druckschriftflößet er vorsichtig als eine Handschrift den Großen ein,weil diese mehr und lieber Geschriebenes als Gedruckteslesen.
Jean Paul's ansgcw. Werte. VIl.
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