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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Mache deine Gegenwart zu keinem Mittel der Zukunft,denn diese ist ja nichts als eine kommende Gegenwart, undjede verachtete Gegenwart war ja eine begehrte Zukunft!Setze in keine Lotterien bleibe zu Hause gib und be-suche keine großen Gastmahle verreise nicht zu halbenJahren! Verdecke dir nicht durch lange Plane dein Haus-wesen, deine Stube, deine Bekannten! Verachte das Leben,um zu genießen! Besichtige die Nachbarschaft deinesLebens, sedes Stubenbrctt, jede Ecke, und quartiere dich zu-sammenkriechcnd in die letzte und häuslichste Windung deinesSchneckenhauses ein! Halte eine Residenzstadt nur für eineKollekte von Dörfern und ein Dorf für die Sackgasse auseiner Stadt, den Ruhm für das nachbarliche Gespräch unterder Hausthüre, eine Bibliothek für eine gelehrte Unterredung,die Freude für eine Sekunde, den Schmerz für eine Minute,das Leben für einen Tag und drei Dinge für alles, Gott,die Schöpfung, die Tugend.-

Und wenn ich mir selber und diesen Regeln folgen will:so muß ich auch nicht so viel aus dieser Lebensbeschreibungmachen, sondern sie einmal wie ein mäßiger Mensch auöklin-gen lassen.

Nach der Kindcrlchre stieg ich herab zum weit- undschwarzröckigcn Gevatter. Wir trabten nach Abfluß derPfarrgemeinde alle Emporen hinaus lasen die Bleche derKirchenstühle ich blätterte am Altäre in der mit demSediment der Zeit inkrustirten Agende (ich rede nichtmetaphorisch) ich orgelte, der Gevatter trat den Balgich erstieg die Kanzel und war so glücklich, da einen Rosen-stock zu treffen, den ich in der Valetminute noch in den Ro-sengarten meines Fixleins setzen konnte. Ich nahm nämlich