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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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noch weniger kann er sic wiederholen, im Leben oderSchreiben.

Die schwarze Stunde des Kaffees hat Gold im Mundefür uns und Honig: hier in der Morgenkühle sind wir allebeisammen, wir halten populäre Gespräche, damit die Pfar-rcrin und die Kunstgärtnerin sich darein mischen können. DerFrühgotteödicnst in der Kirche, worin oft das ganze Volk*)sitzt und singt, wirft uns auseinander. Ich marschire unterdem Glockengeläute mit meinem Stachel-Schreibzeug in densingenden Schloßgartcn und setze mich in der frischen Akazicn-lanbe an den bethaueten zweibeinigen Tisch. Fsrleins Zettel-kasten Hab' ich schon in der Tasche bei mir und ich darf nurnachschauen und aus seinen nehmen, was in meine taugt.Sonderbar! so leicht vcrgisset der Mensch eine Sache überihre Beschreibung: ich dachte setzt wahrlich nicht ein wenigdaran, daß ich sa eben auf dem zweibeinigen Laubentische,von dem ich rede, setzt alles dieses schreibe.

Mein Gevatter arbeitet unterdessen auch für die Welt.Seine Studirstube ist die Sakristei, und der Prcßbengcl istdie Kanzel, die er braucht, um die ganze Welt anzupredigcn:denn ein Autor ist der Stadtpfarrcr des Universums. EinMensch, der ein Buch macht, hängt sich schwerlich; dahersollten alle reiche Lord-Söhne für die Presse arbeiten: dennman hat doch, wenn man zu früh im Bette erwacht, einenPlan, ein Ziel und also eine Ursache vor sich, warum mandaraus steigen soll. Am besten führet dabei ein Autor, dermehr sammelt als erfindet weil daö letztere mit einem

*) Denn fünfzehn Personen machen nach den Juristen schoneines.