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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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des Schloßgartcns vorbeifuhren, daß ich darin cin neuesWcrkchcn schreiben würde.

Ich sehe den Pfarrer noch in seinem Perücken-Grau-wcrk und Kopfgehänse an die Wagcnthüre anspringcn unduns herauszichen so lächelnd so verbindlich soeitel als aufmerksam auf die herausgczogcne Fracht. ESschien, als hätt' er den Reiscflor des Schmerzes auf derLcbcnsreise gar niemals umgenommcn und Thiennctteschien ihren niemals zurückgeschlagen zu haben. Wie waralles im Hanse so nett, aufgeschmückt und polirt! Unddoch so still ohne das verdammte Sturmläuten der Bedien-tenglocken und ohne die faulen Trommelbäffe des Treppen-Pedalirens! Jndcß die Herren im obern Zimmer anstän-dig saßen, zog ich nach meiner Art wie ein Geruch im gan-zen Hause herum, und mein Weg führte mich durch dieWohnstube, über die Küche und endlich in den Kirchhofam Hause. Guter Sonnabend, ich will deine Stunden, sogut ich kann, mit schwarzem Judenpech von Dinte in dieUhrblätter fremder Seelen zeichnen! In der Wohnstubehob ich vom Schreibtisch einen an Rücken und Ecken ver-goldeten Band mit dem NückendekretHeilige Reden vonFirlein, erste Sammlung" auf und da ich nach demDruckort sehen wollte, war die heil. Sammlung geschrieben.Ich fühlte die Schreibspulen an und tunkte in die Neger-schwärzc der Dinte cin und ich befand, daß alles ganzgut war: bei herumflicgenden Gelehrten, die nur cin De-partement der auswärtigen Angelegenheiten haben und keinesder innern, ist außer einigen andern Dingen nichts schlechterals Dinte und Federn. Auch fand ich eine Kupferplatte,auf die ich wieder zurückkommen werde.