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Stein verrichtet in seiner Art alles, waö die Mütze einesalten Minoriten in Neapel, von dem Gorani erzählt, ansolchen Kreisenden erzwingt, die sie aufsetzen. ....
Ich könnte den Leser noch länger kränken; aber ichlasse willig nach und decke ihm die Sachen auf.
Einen solchen Mai wie den dicßjährigen (von 1794)hat die Natur bei Menschengcdcnken nicht — angesangcn:denn wir haben erst den fünfzehnten. Leute von Einsichtenmußten sich seit Jahrhunderten jedes Jahr einmal ärgern,daß die deutschen Sänger Mailieder machten, da andereMonate eine poetische Nachtmusik weit eher verdienen; undich bin oft so weit gegangen, daß ich den Sprachgebrauchder Marktweiber angriff und statt Maibuttcr Juniuöbuttersagte, desgleichen nurJuniuS-, März-, Aprillieder. — Aberdu, dießjähriger Mai, verdienest alle Lieder auf deine rauhenNamenvcttern auf einmal! — Beim Himmel! wenn ich jetztaus der gaukelnden Helldunkeln Akazienlaube des Schloßgar-tens, in der ich dieses Kapitel schreibe, heraustrete in denweiten lebendigen Tag und zum wärmenden Himmel ausseheund über seine unter ihm aufqucllende Erde: so thut sichvor mir der Frühling wie ein volles kräftiges Gewitter miteinem blauen und grünen Glanze auf. — Ich sehe die Sonneam Abendhimmel in Rosen stehen, in die sie ihren Stralen-pinsel, womit sie heute die Erde ausgemalet, hineinwirft; —und wenn ich mich ein wenig umsehe in ihrer Gemäldeaus-stellung: so ist ihre Schmelzmalerei auf den Bergen nochheiß, auf dem nassen Kalk der nassen Erde trocknen die Blu-men mit Saftfarben gefüllt, und an den Bächen die Ver-gißmeinnicht mit Miniaturfarben; — unter die Glasur derStröme hat die Malerin ihr eignes Auge gefasset, und die