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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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deutsch Egidius bedeute, und daß der Hund ihm die Ungnadeseines gnädigen Herrn zugezogen. ES sei ferne von ihm,den Pudel künftighin also zu benamsen; er werd' es aberfür eine große Gnade erkennen, wenn sein gnädiger HerrPath für den Hund, den er jetzt ohne Namen riefe, selbereinen resolvirten."

Meine freie Note. Der Hund, bei dem bisher derEdelmann zu Gevatter gestanden war, soll also seinen Na-men zum zweitenmal von ihm empfangen. . . . Wie sollaber der darbende Gärtner-Sohn, dessen Laufbahn nie höherstieg als von der Schulbank zur Schulkanzcl, und der mitden Frauenzimmern nie gesprochen hatte als singend, näm-lich in der Kirche, wie soll der bei einem solchen Saitenbe-zuge einen feincrn als den pedantischen Ton anschlagen?Und doch liegt der Grund tiefer: nicht die eingeschränkteLage, sondern der eingeschränkte Blick, nicht eine Liebling-Wissenschaft, sondern eine enge bürgerliche Seele macht pe-dantisch, die die konzentrischen Zirkel des menschlichenWissens und Thuns nicht messen und trennen kann, dieden Fokus des ganzen Menschenlebens wegen des Fokalab-standeS mit jedem Paar konvergirender Stralen vermengtund die nicht alles sieht und alles duldet. . . . Kurz, derwahre Pedant ist der Intolerante.

Der Konrektor schrieb die Supplik prächtig ab in fünfglücklichen Abenden setzte eine besondere Dinte dazu an,arbeitete zwar nicht so lange an ihr wie der dumme Manu-tius an einem lateinischen Briese, nämlich etliche Monate wenn dem Scioppius zu glauben ist noch weniger solange wie ein anderer Gelehrter an einer lateinischen Epistel,der freilich müssen wir's bloS dem Morhof glauben