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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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helfen. ... Es wäre einfältig, wenn gerade fetzt das gc-sammte Publikum nicht Acht gäbe.

Zuvörderst suchte und schlichtete der Konrektor alle Kon-ststorial- und Rathöquittungen oder vielmehr die Zollscheinedeö Weggeldes zusammen, das er geben müssen, eh' ihm dieSchlagbäume am Quintat und Konrektorat aufgezogen wur-den: denn der Erckutor des rittmeisterlichen Testamentesmußte ihm alles, wie Quittung besagen würde, bei Hellerund Pfennig gut thun. Ein anderer hätte diese ganze Amt-Akzise leichter zusammen summirt, indem er blos nachgesehcnhätte, was er schuldig wäre, weil diese Schuld- undjene Zollscheine wie Parallelstellen einander gegenseitig er-klären und vidimiren. Aber bei Firlein waltete ein Neben-umstand vor, den ich nicht eher referiren kann, als nach demfolgenden.

Es verdroß ihn ein wenig, daß er für seine zwei Aem-ter nicht mehr als 135 fl. 41 kr. ^ Pf. hatte zahlen undborgen müssen. Die Erbschaft ging zwar sogleich aus destestamentlichen Vollstreckers Händen in des Regimentquar-tiermeisterS seine; er hätt' eS aber doch gern gesehen, erhätte denn ein Mensch ist ein Narr von Haus ausmehr zu zahlen und also zu erben gehabt. Das ganze Kon-rektorat hatte er durch einen Einsatz von wenigen 90 fl.gleichsam aus dem Glücksrads gezogen; und eine so kleineDebetsumme wird den Leser Wunder nehmen; was wird eraber erst denken, wenn ich ihm sage, daß es Länder gibt,wo die Entreegeldcr in Schulstubcn noch mäßiger sind. ImSchcerauischcn kostet ein Konrektor nur 88 fl. und er hatvielleicht noch das Triplum dieser Summe einzunehmen.Ohne an Sachsen zu denken was freilich von der Wiege