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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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mußten; an dem Zinötage aber bekam Firlcin allemal nochGeld heraus, weil er die Tochter des Vormundes alle Sonn-tage nach dem Essen im Rechnen, Schreiben und in derLänderkunde vornehmen mußte. Stcinberger forderte mitRecht von seiner leiblichen achtzehnjährigen Tochter, daß siealle Städte wissen sollte, worin er auf seiner Wanderschaftgeschlachtet hatte; und wenn sie nicht aufpaßte, oder krummschrieb, oder falsch subtrahirte: so stand er als akademischerSenat und Freischöppe hinter ihrem Stuhl und zackte, so zusagen, mit dem Zainhammer seiner Faust das im Rückgratfortgesetzte Gehirn zur Kultur mit wenig Schlägen aus.Der sanfte Quintus hätte sie ohnehin nie geprügelt. Des-wegen hatte sie ihm vielleicht mit einigen Blicken ihr Herzlegirt und testirt. Der alte Fleischer hatte eben weilseine Frau gestorben war immer mit Grubenlichtern undStörstangen den Inhalt aller Winkel, die nur im Herzeneiner Tochter liegen, ausgeforscht, und hatte daher längstdas gemerkt was der QuintuS niemals merkte daß sieletzter» haben wolle. Mädchen verstecken ihren Kummerleichter als ihre Freuden: heute war Eva über das Kvnrek-torat ungewöhnlich roth geworden.

Als sie heute nach dem Essen den Kaffee holte, den derMündel bis auf den Bodensatz austrinken mußteichschlage meine Eva todt, wenn sie ihn nur anleckt," sagte er so sagt' er zu Firlcin:Hör' Er, H. Mündel, hat Erniemals ein Auge auf meine Eva geworfen? Sie kannIhn leiden und wenn Er sie will, kriegt Er sie, aber wir sindgeschiedene Leute: denn ein gelehrter Herr braucht eine ganzandere."

Herr Regimentquartiermeister," sagte Firlcin (denn